Preber

am 06.12.2008

Preber 2.740 m - 1.220 Hm

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mit dabei:
Hans Jörg, Michael und Philipp




Preber What else?

Blick zurück zum Preber aus der Krakau
Nach den vielen Besteigungen im letzten Winter war es fast ein ?Muss?, die guten Verhältnisse so früh im Winter am ?Frühjahrsfirnberg? zu nutzen und dies gleich mit einem Besuch in der Heimat zu verbinden.
Die hochwinterlichen Verhältnisse in der Krakau laden jede Art von Wintersportler im Augenblick geradezu ein, dieser Region einen Besuch abzustatten. Bei mehr als einem halben Meter Schnee sind die Loipen bestens gespurt; auch die Schilifte haben bereits den Betrieb aufgenommen.

Vom Parkplatz bei der Ludlalm sind wir bei leichtem Schneefall sofort auf Schiern aufgebrochen. Entlang der obligaten Route (Sommerweg) ging es vorbei an der Prodingerhütte hinauf zur Preberhalterhütte.
Aufstieg bei der Prodingerhütte


Der Schneefall hat uns im ersten Teil des Abschnitts über der Waldgrenze noch hinauf bis auf Höhe der Roßböden begleitet. Danach ist stellenweise ziemlich dichter Nebel eingefallen; kurz danach hat es dann wieder aufgerissen. Dieses Wechselspiel der guten und schlechten Sicht hat uns bis hinauf zur Roßscharte begleitet.

Viel Wind im Bereich des Vorgipfels
Ab da hat sich ein neuer Begleiter in Form einer kühlen frischen Brise zu uns gesellt. Also ging es mit daran angepasster Oberbekleidung weiter hinauf in Richtung Vorgipfel. Knapp unterhalb von diesem haben wir ein Schidepot errichtet und haben die letzten 100 Hm zu Fuß zurückgelegt. Da die Schneedecke in diesem Bereich noch schlecht verfestigt ist, sind wir dabei immer wieder zwischen den durchschauenden Steinen eingebrochen.

Nichts desto trotz haben wir den Gipfel nach knapp 3 Stunden Aufstiegszeit (mit vielen Fotostopps und Jausenpause) erreicht. Der Wind hat sich am Gipfel wieder gelegt. Das war auch gut so, denn sonst wäre es bei - 9 Grad sicher etwas ungemütlich geworden.

Blick durch das Föhnfenster in Richtung Großglockner
Und deshalb haben wir die tollen Föhnstimmungen im Bereich westlich von uns ausgiebig genießen können, bevor wir wieder den Rückweg zum Schidepot angetreten haben.
Nach dem Anschnallen haben wir uns zuerst vorsichtig zwischen den Steinen einen Weg gesucht. Aber ab der Roßscharte gab es dann kein Halten mehr. Traumhafter Pulverschnee hat uns zum ersten Mal in diesem Winter bei der Abfahrt laut jubeln lassen.

Abfahrt vom Preber
So haben wir sehr genussvoll die erarbeiteten Höhenmeter wieder abgebaut und sind entlang der Aufstiegsroute abgefahren. Und haben wir uns schon während der Abfahrt über die herrlichen Föhnfenster gefreut, so wäre es 20 min später richtiggehend kitschig geworden. Da hat es nämlich plötzlich aufgerissen und der gesamte Hang ist voll in der Sonne gelegen. Ab der Prodingerhütte haben wir den Weg zur Eberlhütte eingeschlagen und sind von dort weiter in der direkten Linie hinunter zum Prebersee bis zum letzten Meter ohne Steinkontakt abgefahren.

Vaters unvergleichlicher Schweinsbraten aus dem Ofen
Anschließend ging es zurück in die Krakau, wo uns nach einem kurzen Zwischenstopp zum Auftanken der Elektrolytspeicher Vater schon mit seinen Köstlichkeiten erwartet hat. Philipp und mir ist es ja gegönnt, auch in der warmen Jahreszeit mitunter seinen Schweinsbraten aus dem Rohr zu genießen. Aber der Rest der Tourenrunde hat teilweise schon lange auf diese Köstlichkeit warten müssen. Umso besser hat es natürlich geschmeckt. Und um dem Ganzen noch das Sahnehäubchen aufzusetzen, hat er uns hinterher auch noch sein selbstgebackenes Kletzenbrot und sein Woaza (Reindling) serviert. Dies und Tante Lenas Weihnachtskekse haben das Mahl abgerundet.

Woaza, Kletzenbrot und Met zum Nachtisch
Herzlichen Dank dafür auch noch einmal an dieser Stelle!

Nach der Heimreise ging es dann schnurstracks zum traditionellen Adventsingen der Steroid Connection, diesmal unter dem Motto der Rocky Horror Party. Die Fotos des dafür obligaten Outfits sind der Zensur zum Opfer gefallen und können daher an dieser Stelle nicht gezeigt werden.



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