Tockneralm

am 30.12.2008

Tockneralm 2.304 m - 1.050 Hm

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mit dabei:
Der Weihnachtshase, das Eichhörnchen ...


Da Capo!

Die Tockneralm von Unteretrach aus gesehen
Weil gestern nachmittag beim Rodeln von der Prodingerhütte zum Prebersee sich der Preber sehr zerfahren präsentiert hat, war die Entscheidung, auch heute wieder auf die Tockneralm zu gehen, bereits gefällt.

Aufbruch in der Morgendämmerung
Nach nächtlicher Fellpflege in der warmen Küche bin ich wieder in der Morgendämmerung zu Hause gestartet. Diesmal habe ich aber in den ersten steilen Passagen hinauf zur Schilift ? Bergstation die Schritte sehr mit Bedacht gesetzt und um jene eisige Böschung, wo es mir gestern das erste Fell heruntergezupft hat, einen weiten Bogen gemacht.

Die Morgendämmerung über der Krakau aus der Sicht des Hasen
So habe ich problemlos auch jene Flachpassage, wo der Hase wohnt, und wo ich gestern habe die Schier aufpacken müssen, passiert und bin im Hohlweg und dann weiter exakt jener Route folgend, die ich auch gestern gegangen bin, angestiegen. Einzig, dass es bis hinauf zum Fixl Weg um vieles weniger mühsam war als gestern.

Sonnenaufgang mit Gstoder
Den Sonnenaufgang habe ich, weil ich heute natürlich um einiges schneller unterwegs war, erst im Bereich oberhalb der Fixl Hütte genießen dürfen. Ein Eichhörnchen hat sich mit mir über die ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Tages gefreut, hatte es doch beim Weggehen auch heute ? 14 Grad.

Einsam am Gipfel nach knapp über 2 Std
Ab der Waldgrenze gab es gegenüber gestern einzig den kleinen Unterschied, dass einige Abfahrtsspuren hinzugekommen sind. 2 Std und 5 min nach meinem Aufbruch war ich trotz vieler Fotopausen am Gipfel, wo mich heute keine Krakaudorfer Abordnung, sondern nur die frostige Brise empfangen hat.

Blick von der Tockneralm nach SO
Die Rundum- und Fernsicht war genauso gewaltig wie gestern und ich habe deswegen den Gipfelaufenthalt zelebriert und unzählige Fotos geschossen. Von den Karawanken und den Julischen Alpen im Süden, den Hohen Tauern im Westen, dem Gipfelmeer der Niederen Tauern im Norden und Nordosten bis zum Zirbitzkogel im Südosten, alle waren sie zu sehen.

Unberührte Fläche und Tiefblick in die Krakau
Nach langem einsamen Gipfelaufenthalt habe ich mich dann wieder talwärts geschwungen. Wie am Vortag hat der Schnee oberhalb der Waldgrenze nur Grund zum Jubeln gegeben. Am Niederfeld habe ich mich aber diesmal so weit nach Osten gewandt, bis nur mehr eine freie Fläche neben der letzten Abfahrtspur vor mir lag.

Genussvoller Rückblick auf die eigene Abfahrtsspur
Über diese habe ich dann meine Schwünge in den Hang gezeichnet und bin dann weiter in Richtung Sennkogel abgefahren. In den dortigen Waldpassagen gab des den ähnlichen Schneemix wie gestern, einzig die Menge des aus den höheren Regionen eingeblasenen Schnees war etwas größer. Zäune stellen im Augenblick bei der derzeitigen Schneehöhe kein Hindernis dar. Wenn der Setzungsprozess aber voranschreitet, dann werden die hier obligaten Stacheldrähte aber wieder zu Stolperfallen und man sollte sich an die Schiführen halten, wo die Drähte im Bereich der Durchgänge abgelegt sind.

Fixl Hütte im Winterkleid
Bei der Fixl Hütte, die sich ebenso tief verschneit präsentiert hat, bin ich wieder herausgekommen. Ab da ging es entlang der Aufstiegsroute ins Tal. Der Hase hat sich am Ende des Hohlwegs zwar heute nicht gezeigt, aber gehört hat er mich sicher, wie ich durch das dürre Geäst gerattert bin.

Blick auf dasHeimathaus vor den letzten Schwüngen
Den FIS Hang habe ich schließlich links liegen lassen und bin über die Höfl Leiten in der direkten Linie hinunter gefahren; nicht in waghalsiger Schussfahrt, so wie in Kindertagen, sondern auch hier sehr genussvoll auf dem festen Harschdeckel mit der dünnen Rauhreifauflage.

Und wieder einmal Schweinsbraten nach Vaters Art
Bereits vor ½ 11 Uhr habe ich vor der Haustüre wieder abgeschnallt. Nach der intensiven Körperpflege habe ich mich dann, weil der Schweinsbraten natürlich um diese Zeit noch nicht fertig war, noch bei den niederen Küchendiensten als Kartoffelschäler wichtig machen dürfen. Als der Braten dann später zum Verzehr freigegeben war, war der Hunger natürlich schon riesengroß. Und nicht nur deswegen hat es wieder einmal ausgezeichnet gemundet.

In der Spur?
Und wer nicht ? so wie ich ? das Privileg hat, am Ausgangs ? und Endpunkt der Tour auch gleich versorgt zu werden, ist in der Krakau trotzdem gut aufgehoben. Wenn man über den ?Normalweg? von der Klausen über die bestens gespurte ehemalige Tockneralmabfahrtspiste aufsteigt und wieder abfährt, fällt man am Nachhauseweg direkt beim Stigenwirth rein. Dort wird man kulinarisch bestens versorgt Oder man nimmt einen kleinen Umweg über den Schallerwirt und wird auch dort sicher freundlich aufgenommen.

Prosit 2009
Allen treuen Lesern meiner Schitourengeschichten wünsche ich schon jetzt, da für mich der letzte Tag des Jahres schitourenfrei ist, ?Prosit Neujahr!?



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